Co-Amoxiclav (Amoxicillin Und Clavulansäure)

Co-Amoxiclav
Online-Käufer in Deutschland kennen womöglich eher Augmentan, Amoclav oder Augmentin als Co-Amoxiclav. Diese Namen stehen alle für Arzneimittel mit Amoxicillin und Clavulansäure und werden ähnlich angewendet und wirken ähnlich. Bestellen Sie noch heute online zu einem günstigen Preis.

Dosierungen

Co-Amoxiclav 500mg+125mg

Menge Preis pro Tablette Gesamtpreis
20 €2,21 €44,23
30 €1,73 €51,89
60 €1,36 €81,66
90 €1,25 €112,28
120 €1,18 €142,05
180 €1,12 €202,44
270 €1,08 €291,76
360 €0,94 €336,84

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Markennamen

Auch bekannt als (nach Land):
LandMarkennamen
Australien
Amoxicillin/Clavulanic Acid (Mylan) Amoxiclav (Alkem)
Chile
Ambilan Amolex Duo Amolex Duo Forte
Deutschland
Amoclav (HEXAL)
Ecuador
Amolex UF
Finnland
Amorion Comp
Georgien
Amoksiklav Amoksiklav 2X
Italien
Aklav
Jordanien
Amoclan
Kanada
Clavulin
Kuwait
Amoclan Amoclanbid Amoclan Forte
Lettland
Amoksiklav
Libanon
Amoclan Amoclan BID Amoklavin Amoklavin Bid
Litauen
Amoksiklav
Nordmazedonien
Amoklavin Bid
Oman
Amoclan BID Amoclan Forte
Philippinen
Amamcla Amoclav Amoclav (pediatric)
Polen
Amoclan Amoksiklav Lek
Russland
Arlet
Serbien
Amoksiklav Amoksiklav 2X
Südafrika
Amoclan
Taiwan
Amoclan Amoclavunin
Thailand
Amoksiklav
Tunesien
Amoclan
Türkei
Amoklavin 1.2 g Amoklavin Bid 200/28 Amoklavin Bid 400/57 Amoklavin Bid 625 mg Amoklavin Bid 1000 mg Amoklavin ES 600/42.9 Amoksilav 625 mg Amoksilav 1000 mg Amoksilav Bid 625 mg Amoksilav Bid 1000 mg Amoksilav Bid Fort Amoksilav Bid Pediatrik
Ungarn
Aktil 250/125 Aktil 500/125 Aktil Duo 875/125
Vereinigte Staaten
Augmentin Augmentin ES-600 Augmentin XR
Vereinigtes Königreich
Augmentin

Beschreibung

Hinweis: Die Bilder in der Beschreibung dienen nur zu Informationszwecken und können vom tatsächlichen Aussehen des Produkts abweichen. Bitte beachten Sie Produktname, Dosierung, Inhaltsstoffe und Darreichungsform.

Was ist Amoxicillin und Clavulansäure?

Amoxicillin ist ein Penicillin-Antibiotikum, das das Wachstum krankheitserregender Bakterien stoppt. Es wird unter anderem zur Behandlung von Lungenentzündung sowie von Infektionen im Mund, Ohr und in den Harnwegen eingesetzt.

Clavulansäure ergänzt die Wirkung von Amoxicillin. Sie schützt den Wirkstoff davor, von Bakterien abgebaut zu werden. Clavulansäure gehört zur Gruppe der Beta-Laktamase-Hemmer.

Überblick

Amoxicillin hemmt die Vermehrung von Bakterien, indem es ihren Aufbau der Zellwand stört. Diese Zellwände sind wichtig, damit Bakterien im Körper überleben und sich vor ihrer Umgebung schützen können. Allein ist Amoxicillin oft nicht ausreichend wirksam, weil manche Bakterien resistent sein können. Hier kommt Clavulansäure ins Spiel und verstärkt die Wirkung.

Darreichungsformen

Die Kombination ist in 4 Formen erhältlich:

  • Normale Tabletten.
    Vor einer Mahlzeit alle 8 oder 12 Stunden einnehmen.
  • Kautabletten.
    Vor einer Mahlzeit alle 8 oder 12 Stunden einnehmen. Gründlich kauen, nicht im Ganzen schlucken.
  • Retardtabletten.
    Alle 12 Stunden zu einer Mahlzeit oder einem Snack einnehmen. Nicht kauen oder zerdrücken, sondern als ganze Tablette mit ausreichend Wasser schlucken.
  • Suspension zum Einnehmen.
    Vor einer Mahlzeit alle 8 oder 12 Stunden einnehmen. Vor Gebrauch gut schütteln, damit sich der Wirkstoff gleichmäßig verteilt.

Es wird empfohlen, Tabletten oder Suspension immer zur gleichen Zeit einzunehmen, damit Sie keine Dosis vergessen. Nehmen Sie nicht mehr und nicht weniger ein, als Ihr Arzt verordnet hat.

Nehmen Sie Amoxicillin und Clavulansäure regelmäßig wie verordnet ein, auch wenn Sie sich schon vor Ende der Behandlung besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme zu früh beenden oder Dosen auslassen, kann die Infektion unvollständig behandelt werden und wiederkommen. Außerdem können Bakterien resistent werden, sodass später stärkere Medikamente nötig sein können.

Indikationen und Anwendungsgebiete von Amoxicillin und Clavulansäure

Es ist wichtig zu wissen, wofür die Kombination aus Amoxicillin und Clavulansäure eingesetzt wird. Vor der Einnahme sollte möglichst sicher sein, dass die Infektion durch Bakterien verursacht wird, die auf Augmentin oder ähnliche Medikamente ansprechen. Andernfalls können sich resistente Bakterien vermehren, was spätere Behandlungen erschwert.

Ideal ist es, wenn dem Arzt Ergebnisse aus einer Kultur vorliegen; falls nicht, können lokale epidemiologische Muster bei der Wahl des geeigneten Medikaments helfen.

Wofür wird die Kombination also eingesetzt?

Infektionen der unteren Atemwege

Infektionen der unteren Atemwege betreffen die Lunge und alle Abschnitte der Atemwege unterhalb des Kehlkopfs. Bronchitis und Lungenentzündung gehören zu den häufigsten Infektionen. Sie werden durch Isolate von Moraxella catarrhalis und Haemophilus influenzae verursacht.

Akute bakterielle Otitis media

Eine akute bakterielle Mittelohrentzündung kann als Komplikation nach Allergien, Nasennebenhöhleninfektionen, Erkältungen, Grippe oder verstärkter Zigarettenrauchexposition auftreten. Sie kann ebenfalls durch Isolate von Haemophilus influenzae (H. influenzae) und Moraxella catarrhalis (M. catarrhalis) verursacht werden.

Sinusitis

Sinusitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen. Sie kann durch starke Allergien, Bakterien (Beta-Laktamase-produzierende Isolate von H. influenzae und M. catarrhalis), Pilze und andere Ursachen ausgelöst werden.

Haut- und Weichteilinfektionen

Haut- und Weichteilinfektionen, ob kompliziert oder unkompliziert, werden meist durch Beta-Laktamase-produzierende Isolate anderer Bakterien verursacht, zum Beispiel:

  • Escherichia coli;
  • Staphylococcus aureus;
  • Klebsiella-Arten.

Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen, die Harnleiter, Harnröhre, Blase oder Nieren betreffen, werden meist durch Isolate von folgenden Erregern verursacht:

  • Klebsiella-Arten;
  • Escherichia coli;
  • Enterobacter.

Einschränkungen der Anwendung

Amoxicillin/Clavulansäure sollte nicht angewendet werden, wenn in einem Empfindlichkeitstest nur eine Empfindlichkeit gegenüber Amoxicillin nachgewiesen wurde.

Dosierung

Die Dosierung von Amoxicillin und Clavulansäure hängt von Alter, Gewicht und Darreichungsform des Medikaments ab.

Einige Dosierungsempfehlungen für Erwachsene oder pädiatrische Patienten über 40 kg sind:

  • Eine 500-mg-Tablette alle 8 bis 12 Stunden (2- bis 3-mal täglich);
  • Eine 250-mg-Tablette alle 8 Stunden (3-mal täglich);
  • 875 mg alle 12 Stunden (2-mal täglich);
  • 2000 mg alle 12 Stunden (2-mal täglich) bei komplizierten Infektionen.

Die Dosierung richtet sich ausschließlich nach der für die Behandlung der Infektion erforderlichen Amoxicillin-Menge.

Bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht unter 40 kg liegt die empfohlene Dosierung in der Regel bei 20 bis 45 mg/kg 2- bis 3-mal täglich.

Um Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden zu vermeiden, nehmen Sie die Dosen zu einer Mahlzeit ein und nehmen Sie nicht mehr als eine Tablette ein. Zu viel Clavulansäure kann ebenfalls Magenbeschwerden verursachen. Beachten Sie außerdem:

  • Sowohl 250 mg- als auch 500 mg-Tabletten enthalten dieselbe Menge Clavulansäure. Deshalb ist es nicht ratsam, zwei 250 mg-Tabletten einzunehmen, wenn 500 mg verschrieben wurden;
  • Normale Tabletten sollten nicht durch Kautabletten ersetzt werden.

Nebenwirkungen

Amoxicillin und Clavulansäure können zahlreiche Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten gehören:

  • Bauchbeschwerden;
  • Durchfall;
  • vermehrte Gasbildung;
  • Blähungen;
  • Sodbrennen;
  • Übelkeit und Erbrechen;

Nebenwirkungen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: solche, bei denen Sie sofort medizinische Hilfe brauchen, und solche, bei denen das in der Regel nicht nötig ist.

Nebenwirkungen, die sofortige medizinische Behandlung erfordern

Wenn bei Ihnen folgende Nebenwirkungen von Amoxicillin/Clavulansäure auftreten, sollten Sie so schnell wie möglich medizinische Hilfe suchen:

  • Starker Juckreiz und Hautausschlag;
  • Beschwerden beim Schlucken oder Atmen;
  • Starker vaginaler Juckreiz und Ausfluss;
  • Gelbfärbung der Augen und/oder der Haut;
  • Blutiger Durchfall;
  • Dunkler Urin als gewöhnlich;
  • Hohes Fieber;
  • Schwäche, Schläfrigkeit und Verwirrtheit;
  • Starke Schwellungen der Zunge und/oder des Gesichts;
  • Andere ungewöhnliche allergische Reaktionen;
  • Leichte Blutergüsse usw.

Beachten Sie, dass Sie schwere oder seltene Nebenwirkungen nach der Einnahme von Amoxicillin und Clavulansäure an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden können. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihre Beschwerden am besten beschreiben.

Zu den seltenen Nebenwirkungen gehören auch Krampfanfälle, Anaphylaxie, Anämie, Kolitis und weitere Beschwerden. Antibiotika töten nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Bakterien ab. Dadurch kann es zu verschiedenen Beschwerden im Verdauungstrakt kommen. Ob während oder nach einer Antibiotikabehandlung Probiotika sinnvoll sind und welche Präparate infrage kommen, sollte mit dem Arzt besprochen werden.

Nebenwirkungen, die keine sofortige medizinische Behandlung erfordern

Es gibt auch Nebenwirkungen, bei denen meist keine sofortige medizinische Hilfe nötig ist. Sie sind in der Regel mild, sollten aber dem Arzt mitgeteilt werden, damit abgeklärt werden kann, ob sie sich verschlimmern:

  • Regelmäßiger Durchfall;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Magenbeschwerden;
  • Leichte Blähungen;
  • Leichter Hautausschlag.

Wenn Sie zusätzliche Medikamente gegen diese Nebenwirkungen einnehmen möchten, sprechen Sie vorher unbedingt mit Ihrem Arzt.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Amoxicillin und Clavulansäure können mit bestimmten Substanzen wechselwirken. Nehmen Sie keine weiteren Medikamente ein, ohne die möglichen Wechselwirkungen vorher mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Hier sind einige Medikamente, die mit Augmentin und ähnlichen Präparaten interagieren:

  • Probenecid ist ein gängiges Medikament zur Behandlung von Gicht. Es hemmt jedoch die Ausscheidung von Amoxicillin über die Nieren. Dadurch kann sich Amoxicillin im Körper anreichern und Komplikationen verursachen.
  • Antibabypillen.
    Die Kombination kann die Wirksamkeit der Antibabypille verringern oder aufheben. Verwenden Sie zusätzlich weitere Verhütungsmethoden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.
  • Bei Einnahme von Zyloprim, Aloprim oder anderen Medikamenten mit Allopurinol steigt das Risiko für einen Hautausschlag als Nebenwirkung der Kombination aus Amoxicillin und Clavulansäure.
  • Orale Antikoagulanzien.
    Die Kombination oraler Antikoagulanzien mit Amoxicillin kann zu einer erhöhten International Normalized Ratio (INR) führen. Damit beide Medikamente wie beabsichtigt wirken können, muss Ihr Arzt die Dosis des Antikoagulans möglicherweise anpassen.

Es ist sinnvoll, vor Beginn der Behandlung mit Amoxicillin und Clavulansäure alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu notieren. So vergessen Sie nichts, und Ihr Arzt kann die Dosierung bei Bedarf anpassen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei der Einnahme von Amoxicillin und Clavulansäure gibt es einige wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen. Die wichtigsten Punkte sollten alle Patienten kennen:

  • Kennen Sie Ihre Allergien.
    Wenn Sie auf Medikamente wie Trimox, Amoxil, Wymox oder andere Präparate mit Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin usw. allergisch reagieren, informieren Sie unbedingt Ihren Arzt. Wenn Sie sich bei den Namen nicht sicher sind, nennen Sie alle bekannten allergischen Reaktionen.
  • Behalten Sie alle Medikamente im Blick, die Sie einnehmen.
    Wie bereits erwähnt, gibt es zahlreiche Stoffe, mit denen Amoxicillin und Clavulansäure wechselwirken können. Manche davon sind Ihnen vielleicht nicht sofort präsent. Nehmen Sie deshalb zu Arztbesuchen eine vollständige Liste aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit. So kann die Behandlung besser abgestimmt werden und Nebenwirkungen lassen sich eher vermeiden.
  • Informieren Sie Ihren Arzt über bestehende Erkrankungen.
    Wenn Sie unter starken Allergien, Asthma, Leber- oder Nierenerkrankungen, Mononukleose, Heuschnupfen, Nesselsucht oder anderen Erkrankungen leiden, teilen Sie das Ihrem Arzt vor der Behandlung mit.
  • Denken Sie an Schwangerschaft und Stillzeit.
    Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, schwanger sind oder stillen, informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung. Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, suchen Sie umgehend ärztlichen Rat. Verwenden Sie während der Einnahme von Amoxicillin zusätzlich andere Verhütungsmethoden als die Pille.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung.
    Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihre Ernährung anpassen müssen. Größere Änderungen sind meist nicht nötig, in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Medikamenten kann das aber wichtig sein. Für Alkohol sind keine bekannten Wechselwirkungen mit Amoxicillin/Clavulansäure beschrieben.
  • Gehen Sie regelmäßig zu Kontrollterminen.
    Vereinbaren Sie notwendige Laboruntersuchungen rechtzeitig. Je nach Situation können weitere Tests nötig sein, um den Verlauf der Behandlung zu überwachen und die Medikation anzupassen.
  • Beachten Sie Hinweise zu Diabetes-Tests.
    Für Urin-Glukosetests sollten TesTape oder Clinistix verwendet werden. Clinitest sollte vermieden werden, da es bei regelmäßiger Einnahme von Amoxicillin falsche Ergebnisse liefern kann.
  • Geben Sie Ihre Medikamente nicht weiter.
    Rezepte für Amoxicillin und Clavulansäure sind meist nicht wiederholbar. Wenn Sie Tabletten an andere weitergeben, fehlt Ihnen am Ende möglicherweise ein Teil Ihrer Behandlung, was Ihre Genesung gefährden kann. Wenn die Behandlung beendet ist, die Symptome aber weiter bestehen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Diese Hinweise sind leicht zu beachten und können helfen, die Behandlung Ihrer bakteriellen Infektion möglichst reibungslos zu gestalten.

Hypersensitivitätsreaktionen

Wenn Sie schon einmal eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Penicillin hatten, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren. Wird das nicht beachtet, kann eine anaphylaktische Reaktion lebensbedrohlich sein. Auch wenn Penicillin nicht ausdrücklich auf Ihrer Allergenliste steht, diese aber lang ist, sollten Sie sie Ihrem Arzt vorsorglich zeigen.

Sprechen Sie vor Beginn der Einnahme von Augmentin und ähnlichen Medikamenten mit Ihrem Arzt, um schwere Nebenwirkungen zu vermeiden. Wenn ungewöhnliche allergische Reaktionen auftreten, kontaktieren Sie Ihren Arzt und setzen Sie die Einnahme bis auf Weiteres aus.

Leberfunktionsstörungen

Hepatitis und cholestatische Gelbsucht sind schwerwiegende Nebenwirkungen bei Patienten mit Lebererkrankungen, die Amoxicillin und Clavulansäure einnehmen. Diese Hepatitis ist meist reversibel, allerdings wurden auch Todesfälle berichtet.

Solche Patienten müssen regelmäßig überwacht werden, damit sich eine Leberschädigung zurückbilden kann. Besonders gefährdet sind:

  • Männer;
  • Ältere Patienten;
  • Patienten mit längerer Behandlung mit denselben Präparaten.

Auch nach dem Ende der Anwendung kann diese Nebenwirkung noch innerhalb von einigen Monaten auftreten.

Clostridium difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD)

CDAD ist eine sehr häufige Nebenwirkung fast aller antibakteriellen Medikamente. Weil das Mikrobiom gestört wird, reagieren die Bakterien im Dickdarm mit Entzündungen und weiteren Symptomen. CDAD kann leicht verlaufen, aber auch tödlich sein.

CDAD sollte bei jedem Patienten mit Durchfall unter einer antibakteriellen Behandlung in Betracht gezogen werden. Die Erkrankung kann schwer verlaufen und gegen Medikamente resistent sein. In solchen Fällen kann eventuell eine Kolektomie notwendig werden. Auch wenn die Symptome erst innerhalb von 2 Monaten nach Ende der Behandlung auftreten, kann noch ein Zusammenhang bestehen. Deshalb ist eine genaue Anamnese wichtig.

Wird CDAD diagnostiziert, müssen alle antibakteriellen Medikamente abgesetzt werden, die nicht gegen C. difficile wirken. Die weitere Behandlung sollte eine ausreichende Eiweißzufuhr, den Ausgleich von Elektrolyten und Flüssigkeit sowie antibakterielle Mittel gegen Clostridium difficile umfassen. Auch eine chirurgische Beurteilung ist wichtig, wenn sich der Zustand nicht kontrollieren lässt.

Hautausschlag bei Mononukleose-Patienten

Die Kombination aus Amoxicillin und Clavulansäure sollte bei Patienten mit Mononukleose nicht eingenommen werden. Ein Hautausschlag ist in diesem Fall eine zu erwartende Nebenwirkung und kann zu Komplikationen führen.

Potenzial für mikrobielle Überwucherung

Jede antibakterielle Behandlung beeinflusst das Mikrobiom und kann ein Überwachsen anderer Organismen verursachen. Wird das nicht rechtzeitig erkannt, kann sich eine Superinfektion entwickeln. Bei Verdacht sollte die Behandlung beendet und weiter untersucht werden, um eine neue Therapie einzuleiten.

Phenylketonurie

Personen mit der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie sollten bei der Einnahme von Amoxicillin/Clavulansäure/Kalium-haltigen Präparaten wie Augmentin vorsichtig sein. Kautabletten und Pulver zur Herstellung einer Suspension enthalten Aspartam, das Phenylalanin enthält und bei Menschen mit Phenylketonurie Komplikationen verursachen kann.

Normale Tabletten und Retardtabletten enthalten diesen Stoff nicht.

Entwicklung arzneimittelresistenter Bakterien

Augmentin und ähnliche Medikamente sollten nur bei gesicherter bakterieller Infektion verschrieben werden. Andernfalls ist die Behandlung wirkungslos und kann die Ausbreitung resistenter Bakterien fördern. Das kann dazu führen, dass bakterielle Infektionen künftig schwerer behandelbar sind.

Anwendung bei speziellen Patientengruppen

Die Dosierung variiert je nach Patientengruppe, zum Beispiel bei Schwangeren oder stillenden Frauen, bei pädiatrischen Patienten unter oder über 40 kg und bei älteren Patienten.

Schwangerschaft

Sofern keine Penicillinallergie vorliegt, ist die Anwendung einer solchen antibakteriellen Behandlung möglich und sollte keine teratogenen Effekte haben. Das Thema ist jedoch nicht gut untersucht. Einige Reproduktionstests mit trächtigen Mäusen zeigten, dass Dosierungen bis zu 1200 mg/kg/Tag den Fötus nicht beeinflussten. Diese Dosierungen lagen jedoch deutlich über den beim Menschen zugelassenen Höchstdosen.

Reaktionen bei Tieren sind nicht immer mit denen beim Menschen gleichzusetzen. Deshalb sollte die Behandlung nur nach gesicherter Diagnose einer bakteriellen Infektion verordnet werden.

Geburt und Entbindung

Es gibt keine eindeutigen Informationen dazu, ob die Anwendung von Amoxicillin und/oder Clavulansäure die Dauer der Geburt oder den Fötus beeinflusst.

Bekannt ist jedoch, dass oral verabreichte Ampicillin-ähnliche Antibiotika während der Entbindung nur schlecht resorbiert werden.

Stillende Mütter

Amoxicillin und Clavulansäure gehen in die Muttermilch über und können bei Säuglingen Verdauungsprobleme verursachen. Die Verordnung an stillende Frauen sollte daher vorsichtig und nur bei eindeutigem Bedarf erfolgen.

Pädiatrische Anwendung

Die Dosierung muss dem Alter und/oder Körpergewicht des pädiatrischen Patienten angepasst werden:

  • Säuglinge unter 3 Monaten: 30 mg/kg/Tag, 2 mal täglich;
  • Ab 3 Monaten unterschiedlich je nach Diagnose und Körpergewicht;
  • Patienten über 40 kg erhalten Erwachsenendosen gemäß Verschreibung.

Beachten Sie, dass Kautabletten und Suspension zum Einnehmen nicht für Patienten mit Phenylketonurie verschrieben werden sollten. Normale Tabletten werden bei einem Körpergewicht unter 40 kg ebenfalls nicht empfohlen, weil die Wirkstoffverhältnisse anders sind. Die Ausscheidung von Amoxicillin kann bei Säuglingen verzögert sein.

Geriatrische Anwendung

In klinischen Studien mit Amoxicillin- und Clavulansäure-haltigen Medikamenten (Augmentin) wurden insgesamt etwa 3.100 Patienten eingeschlossen, davon 32 % im Alter von 65 Jahren oder älter, einschließlich Patienten ab 75 Jahren.

Zwischen älteren und jüngeren Patienten wurden keine deutlichen Unterschiede in der Reaktion festgestellt. Es zeigten sich keine Unterschiede bei Sicherheit oder Wirksamkeit, außer bei erhöhter Empfindlichkeit gegenüber einem oder mehreren Wirkstoffen sowie bei Stoffwechsel- oder Nierenfunktionsstörungen.

Betroffene Patienten sollten vor der Verschreibung auf diese Voraussetzungen untersucht werden.

Bei Patienten jeden Alters mit eingeschränkter Nierenfunktion kann die Reaktion auf Amoxicillin komplizierter sein. Amoxicillin wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Deshalb sollten diese ausreichend funktionieren, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden. Die Dosisauswahl sollte sich an der Nierenfunktion orientieren.

Unerwünschte Wirkungen

Unerwünschte Wirkungen können im Zusammenhang mit einer Überdosierung oder dem Auslassen einer Dosis von Amoxicillin und Clavulansäure stehen. Halten Sie sich deshalb an den Einnahmeplan. Symptome einer Penicillin-Überdosierung können sein:

  • Starke Bauchschmerzen;
  • Durchfall;
  • Hautausschlag;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Schläfrigkeit oder Hyperaktivität;

Die regelmäßige Einnahme zur gleichen Tageszeit senkt das Risiko für Überdosierungen oder vergessene Dosen.

Überdosierung

Im Fall einer Überdosierung:

  • Setzen Sie die Einnahme sofort ab;
  • Behandeln Sie die Symptome zur Linderung;
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit;
  • Ergreifen Sie weitere Maßnahmen zur Stabilisierung;
  • Rufen Sie Ihren Arzt an.

Wenn die Dosis nicht über 250 mg pro kg lag, sind keine schwerwiegenden Symptome zu erwarten. Dennoch sollte der Arzt für weitere Anweisungen kontaktiert werden. Bei höheren Dosen kann es zu einer interstitiellen Nephritis mit möglichem Nierenversagen kommen, wenn nicht sofort behandelt wird.

Kristallurie ist ein weiteres Zeichen einer Penicillin-Überdosierung und kann zu Nierenversagen führen.

Es ist wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Diurese zu achten.

Eine Nierenfunktionsstörung durch Überdosierung kann durch Absetzen und Entfernung von überschüssigem Amoxicillin und/oder Clavulansäure mittels Hämodialyse rückgängig gemacht werden.

Vergessene Dosis

Eine vergessene Dosis ist meist weniger gefährlich als eine Überdosierung, sollte aber eingenommen werden, sobald sie bemerkt wird, es sei denn, die nächste Dosis steht kurz bevor. Nehmen Sie niemals eine Doppel-Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen, da dies zu einer Überdosierung führen kann.

Lagerung

Wichtige Hinweise zur Lagerung von Amoxicillin/Clavulansäure-haltigen Medikamenten:

  • Bewahren Sie das Medikament im Originalbehälter auf;
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufbewahren;
  • Den Behälter immer fest verschlossen halten;
  • An einem nicht zu heißen oder feuchten Ort lagern (Zimmertemperatur ist am besten geeignet);
  • Flüssige Medikamente im Kühlschrank lagern, aber nicht einfrieren;
  • Flüssigkeit entsorgen, wenn sie länger als 10 Tage nicht verwendet wurde.

Es ist sehr wichtig, Kinder von dem Ort fernzuhalten, an dem Sie Medikamente aufbewahren. Viele Tropfen, Cremes und andere Arzneimittel haben keinen kindersicheren Verschluss und lassen sich auch dann noch öffnen, wenn sie fest zugedreht sind.

Wählen Sie den Aufbewahrungsort daher sorgfältig: am besten so, dass kleine Kinder ihn weder sehen noch erreichen können. Laut Up and Away werden jedes Jahr etwa 50.000 Kinder nach ihren "Experimenten" mit Arzneimittelbehältern in Notaufnahmen behandelt.

Wichtig ist auch die richtige Entsorgung nicht mehr benötigter Medikamente. Entsorgen Sie sie so, dass kein Kind, Tier oder anderer Mensch sie danach noch einnehmen kann. Medikamente sollten außerdem nicht in die Toilette oder den Abfluss gegeben werden, besonders nicht in größeren Mengen.

Für nicht mehr benötigte Arzneimittel gibt es Rückgabemöglichkeiten. Fragen Sie in Ihrer Apotheke oder Arztpraxis nach, was vor Ort in Deutschland empfohlen wird. Informationen erhalten Sie möglicherweise auch bei Ihrem örtlichen Entsorgungsdienst. Wenn es in Ihrer Region keine Rückgabemöglichkeit gibt, erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, wie Sie Arzneimittel sicher entsorgen können.

Geprüft von
Brian Holtry
Arzt, Spezialist für Infektionskrankheiten und medizinischer Autor

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