Tenvir (Tenofovirdisoproxilfumarat)

Tenvir
Anwendungsgebiete:
chronische Hepatitis-B-Infektion HIV
Viread, Tenofovirdisoproxil Mylan oder Tenofovirdisoproxil Zentiva sind in Deutschland oft die Markennamen, die Kunden eher kennen als Tenvir. Alle enthalten Tenofovirdisoproxilfumarat und werden ähnlich angewendet. Eine Bestellung ist heute möglich.

Dosierungen

Tenvir 300 mg

Menge Preis pro Tablette Gesamtpreis
30 €1,47 €44,23
60 €1,38 €82,51
90 €1,32 €119,08

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Markennamen

Auch bekannt als (nach Land):
LandMarkennamen
Australien
Viread
Deutschland
Viread
Frankreich
Viread
Italien
Viread
Kanada
Viread
Niederlande
Viread
Philippinen
Viread
Polen
Viread
Portugal
Viread
Schweden
Viread
Spanien
Viread
Südafrika
Viread
Thailand
Forvic Ricovir
Vereinigte Staaten
Viread

Beschreibung

Hinweis: Die Bilder in der Beschreibung dienen nur zu Informationszwecken und können vom tatsächlichen Aussehen des Produkts abweichen. Bitte beachten Sie Produktname, Dosierung, Inhaltsstoffe und Darreichungsform.

TDF und CHB

Die WHO schätzt, dass im Jahr 2022 etwa 254 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis B (CHB) lebten. Eine chronische HBV-Infektion kann langfristige Komplikationen wie Zirrhose, Leberversagen und ein erhöhtes Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) verursachen. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Behandlung von HBV verbessert, und zu den wirksamen antiviralen Therapieoptionen gehört Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF). In Deutschland wird TDF in der fachärztlichen Routineversorgung bei geeigneten Patienten mit chronischer Hepatitis B eingesetzt.

TDF ist ein oral verabreichtes Prodrug von Tenofovir, einem nukleotidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor, der sowohl gegen das Hepatitis-B-Virus (HBV) als auch gegen HIV-1 wirksam ist. Bei HIV-1 wird TDF nur in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen angewendet. Bei chronischer Hepatitis B wird TDF als antivirale Behandlungsoption eingesetzt; vor Beginn einer TDF-Therapie gegen HBV sollten Patienten auf HIV-1 getestet werden.

Tenofovirdisoproxilfumarat

Klinische Studiendaten zeigen, dass TDF bei langfristiger Behandlung bei vielen Patienten die HBV-DNA unterdrücken kann. In Studien mit Erwachsenen wurde die Nachbeobachtung in Verlängerungsphasen auf bis zu 384 Wochen fortgeführt. Bei der Behandlung der chronischen Hepatitis B ist die optimale Behandlungsdauer unbekannt.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Nach dem Absetzen einer Therapie gegen Hepatitis B, einschließlich TDF, wurden schwere akute Verschlechterungen der Hepatitis B berichtet. Die Leberfunktion sollte danach mindestens mehrere Monate lang klinisch und laborchemisch überwacht werden; falls angezeigt, kann eine Wiederaufnahme der Behandlung erforderlich sein.

Indikationen

VIREAD (Tenofovirdisoproxilfumarat, TDF) ist zur Behandlung der chronischen Hepatitis-B-Virus-Infektion (HBV) bei Erwachsenen und bei Kindern ab 2 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 10 kg indiziert.

Arzneimittelwechselwirkungen

TDF wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Die gleichzeitige Gabe mit Wirkstoffen, die über aktive tubuläre Sekretion eliminiert werden, kann die Konzentrationen von Tenofovir und/oder des gleichzeitig angewendeten Medikaments erhöhen; Arzneimittel, die die Nierenfunktion beeinträchtigen, können die Tenofovir-Konzentration ebenfalls steigern. Bei der Behandlung der chronischen Hepatitis B sollte TDF nicht zusammen mit Adefovirdipivoxil verabreicht werden.

  • Die gleichzeitige Gabe senkt die Atazanavir-Konzentrationen. Wenn Atazanavir mit TDF kombiniert wird, sollte Atazanavir zusammen mit Ritonavir gegeben werden. Bestimmte HIV-1-Proteasehemmer (einschließlich Lopinavir/Ritonavir) und einige HCV-Behandlungsschemata können die Tenofovir-Konzentrationen erhöhen - achten Sie auf Anzeichen einer Tenofovir-Toxizität, einschließlich Nebenwirkungen an den Nieren.
  • TDF erhöht die Didanosin-Konzentrationen. Eine Dosisreduktion und eine engmaschige Überwachung auf Didanosin-Toxizität sind angezeigt.
  • Beispiele für Wirkstoffe, die über aktive tubuläre Sekretion eliminiert werden, sind Aciclovir, Cidofovir, Ganciclovir, Valaciclovir, Valganciclovir, Aminoglykoside (z. B. Gentamicin) sowie hoch dosierte oder mehrere NSAR. Bei gleichzeitiger Anwendung sollte die Nierenfunktion klinisch angemessen überwacht werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Neben der beabsichtigten Wirkung kann dieses Arzneimittel auch Nebenwirkungen verursachen. Die Bewertung der Nebenwirkungen bei CHB mit kompensierter Lebererkrankung basiert auf kontrollierten klinischen Studien mit 641 Patienten, die während einer 48-wöchigen doppelblinden Phase behandelt wurden.

In diesen Studien war Übelkeit die häufigste Nebenwirkung (alle Schweregrade; 9 %). Weitere behandlungsbedingte Nebenwirkungen, die bei mehr als 5 % der Studienteilnehmer berichtet wurden, waren Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Nasopharyngitis, Rückenschmerzen und Hautausschlag.

In Deutschland ist Tenofovirdisoproxilfumarat durch die Europäische Kommission zugelassen.

Bitte beachten Sie, dass das Absetzen der Therapie einen Schub (eine Verschlimmerung) der Hepatitis B auslösen kann. Die Leberfunktion sollte nach Therapieende mindestens mehrere Monate lang klinisch und laborchemisch überwacht werden. Falls angezeigt, kann es sinnvoll sein, die Behandlung wieder aufzunehmen.

Lagerung

TDF-Tabletten sind bei 25°C zu lagern; Temperaturschwankungen von 15-30°C sind zulässig. Die Flasche fest verschlossen halten und nur im Originalbehältnis abgeben. Nicht verwenden, wenn das Siegel über der Flaschenöffnung beschädigt ist oder fehlt. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Geprüft von
Brian Holtry
Arzt, Spezialist für Infektionskrankheiten und medizinischer Autor

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