Lamisil-Creme (Terbinafin)

Lamisil-Creme
Anwendungsgebiete:
Pilz

Dosierungen

Lamisil-Creme 1% 10 g

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Markennamen

Auch bekannt als (nach Land):
LandMarkennamen
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Australien
Lamisil SolvEasy Tamsil Terbinafine Zabel
Belgien
Lamisil
Brasilien
Alamil Binafin Finex Funtyl Lamisil Micosil Terbinafine
Chile
Dermoxyl Dicil Donter Elater Farbicil Finex Lamisil Micoset Micostop Mucivil Terfex Terfin
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Finigen Funginix Lamisil
Finnland
Fungis Fungorin Lamisil
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Fungster Lamisil Lamisilate
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Dermasil Lamisil Patir Cream
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Daskil Lamisil
Kanada
Lamisil
Malaysia
Dermafin Exifine Lamisil Lisim
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Lamisil Terbafin
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Binanidda Finanidda Finavita Fungitif Lamisil Niddafin Niddavita Terbiderm Terbinavita Terfungin Tiebinafin Vitabin
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Lamisil
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Lamifen Lamisil
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Schweden
Lamisil
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Lamisil Myconormin Terbifil Terbinax Tineafine
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Lamisil
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Fungicare Lamicosil Lamisil Talixane Tighum
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Dermax Lamisil Terbicil
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EU 2000 Lamisil
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Atifan Brinaf Lamisil Mycodekan Tefine Terbihexal Terbisil Terbistad Terfimed Verbinaf
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Corbinal Lamisil Mycocur Terafin Terbin Terbisil Tigal
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Exifine Fungoterbine Lamicon Lamisil Myconorm Terbisil
Ungarn
Lamisil Terbigen Terbisil Terfin Tineal
Venezuela
Exifine Funtopic Lamisil Terfex
Vereinigte Staaten
Desenex Maximum Lamisil AT
Vereinigtes Königreich
Lamisil
HerstellerMarkennamen
Cipla LimitedTerbicip Zimig
GlaxoSmithKline plcTerbicip Zimig

Beschreibung

Hinweis: Die Bilder in der Beschreibung dienen nur zu Informationszwecken und können vom tatsächlichen Aussehen des Produkts abweichen. Bitte beachten Sie Produktname, Dosierung, Inhaltsstoffe und Darreichungsform.

Was ist Lamisil?

Lamisil-Creme ist eine wirksame äußerliche Behandlungsoption bei verschiedenen Infektionen und Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes. In Deutschland wird Terbinafin-Creme häufig in der Dermatologie und Hausarztpraxis bei oberflächlichen Pilzinfektionen der Haut eingesetzt. Das Produkt zeichnet sich bei vielen Patienten durch gute Wirksamkeit, gute Verträglichkeit und eine geringe Rate gemeldeter Nebenwirkungen aus. Der Hauptwirkstoff der Creme ist Terbinafin. Diese Substanz gehört zur Gruppe der Allylamine und hat ein breites antimykotisches Wirkungsspektrum. Schon vergleichsweise niedrige Konzentrationen des Wirkstoffs wirken gegen die meisten Dermatophyten und dimorphen Pilze fungizid.

Lamisil Creme

Zusammensetzung und Wirkstoffe

Lamisil-Präparate enthalten Terbinafinhydrochlorid in einer Konzentration von 1 % w/w für topische Anwendungen wie Cremes oder Gele. 1 g der Creme enthält 10 mg Terbinafinhydrochlorid, entsprechend 8,8 mg Terbinafin. Weitere Hilfsstoffe können Cetylalkohol, Stearylalkohol und Benzylalkohol sein, die zur Textur und Stabilität des Produkts beitragen.

Terbinafin hemmt die Squalenepoxidase, ein Enzym, das für die Ergosterol-Synthese in Pilzzellmembranen wichtig ist. Dadurch sterben die Pilzzellen ab, was die Behandlung von Infektionen wie Fußpilz und Onychomykose ermöglicht. Weniger als 5 % der Dosis werden nach dem Auftragen auf die betroffene Haut aufgenommen. Die Aufnahme von Terbinafin in den systemischen Kreislauf ist daher vernachlässigbar.

Anwendungsgebiete

Die Wirkung des Arzneimittels kann fungizid oder fungistatisch sein. Lamisil wirkt anhaltend und kann so nicht nur die Beschwerden nach der Anwendung lindern, sondern auch das Risiko einer erneuten Infektion nach einer kurzen Behandlungsdauer verringern.

Lamisil (Terbinafin) ist zur topischen Behandlung der folgenden dermatologischen Infektionen angezeigt: Tinea (Pityriasis) versicolor durch Malassezia furfur (früher Pityrosporum ovale), Tinea pedis (Fußpilz), Tinea corporis (Ringelflechte) oder Tinea cruris (Leistenpilz), verursacht durch Trichophyton rubrum, Trichophyton mentagrophytes oder Epidermophyton floccosum. Die Diagnose sollte entweder durch Kultur (außer bei Malassezia furfur, früher Pityrosporum ovale) oder durch die Untersuchung von Abstrichen aus infektiösem Gewebe in Kaliumhydroxidlösung bestätigt werden.

Lamisil bei der Behandlung von Pilzinfektionen

Terbinafin hemmt gezielt die frühe Phase der Sterol-Biosynthese in Pilzzellmembranen. Das führt zu einem Mangel an Ergosterol und zu einer intrazellulären Anreicherung von Squalen, was den Tod der Pilzzellen verursacht. Terbinafin wirkt durch die Hemmung des Enzyms Squalenepoxidase in der Zellmembran. Da dieses Enzym nicht zum Cytochrom-P450-System gehört, beeinflusst Terbinafin den Hormonstoffwechsel des Menschen nicht.

Lamisil-Creme wird zur Behandlung verschiedener Pilzinfektionen der Haut eingesetzt: Tinea pedis (Fußpilz), Tinea cruris (Leistenpilz) und Tinea corporis (Ringelflechte).

Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren sollte Lamisil-Creme je nach Schweregrad der Infektion 1-2 mal täglich angewendet werden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung.

  • Interdigitale Zehenzwischenrauminfektionen und/oder Dermatophyteninfektionen des Rumpfes - die Creme sollte 1 Woche lang einmal täglich angewendet werden.
  • Hautcandidose - die Creme sollte 1 Woche lang 1-2 mal täglich angewendet werden.
  • Kleienpilzflechte - die Creme sollte 2 Wochen lang 1-2 mal täglich angewendet werden.

Bei älteren Patienten ist keine zusätzliche Dosisanpassung erforderlich. Für Kinder unter 12 Jahren ist die klinische Erfahrung mit dem Wirkstoff begrenzt, daher sollte das Medikament in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Die Creme sollte nach gründlicher Reinigung und Trocknung auf die betroffene und die umliegende Haut aufgetragen werden. Der Kontakt mit Augen, Nase, Mund und anderen Schleimhäuten sollte unbedingt vermieden werden. Treten Reizungen auf, ist die Anwendung abzubrechen. Für eine wirksame Behandlung ist es wichtig, die Creme regelmäßig wie vorgeschrieben anzuwenden, auch wenn sich die Symptome schon vor Ende der gesamten Behandlungsdauer bessern.

Lamisil bei der Behandlung von Hefepilzinfektionen

Das Arzneimittel zeigt auch gute Ergebnisse bei der Behandlung von Hefepilzinfektionen. Die Anwendung von Lamisil-Creme bei Hefepilzinfektionen des Penis kann bessere Ergebnisse erzielen als die Behandlung mit vielen derzeit verschriebenen Antiseptika. Die Wirkstoffe dringen in das betroffene Gewebe ein. Gleichzeitig wirken sie an der Hautoberfläche.

Lamisil-Creme zur Behandlung von Windelsoor sollte viermal täglich angewendet werden. Wenn nach drei Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie Ihren Arzt informieren, um eine geeignete Alternative zu finden oder die Tagesdosis anzupassen.

Vorsichtsmaßnahmen

Lamisil ist nicht zur Anwendung an den Augen, zum Einnehmen oder zur intravaginalen Anwendung bestimmt. Die Creme ist nur zur äußerlichen Anwendung vorgesehen. Der Patient sollte angewiesen werden, Lamisil genau nach ärztlicher Verordnung zu verwenden.

Eine deutliche Besserung zeigt sich in der Regel zwei bis drei Tage nach Beginn der Behandlung. Unregelmäßige Anwendung oder ein vorzeitiger Abbruch der Behandlung kann dazu führen, dass die Infektion wieder aufflammt.

Wenn nach zwei Wochen Behandlung keine deutliche Besserung eintritt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Weitere Dosisanpassungen könnten notwendig sein.

Allergiewarnungen

Lamisil (Terbinafin) ist kontraindiziert bei Personen mit bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit gegen Terbinafin oder einen der sonstigen Bestandteile. Informieren Sie den Arzt, wenn im Anwendungsbereich verstärkte Reizungen oder Anzeichen einer möglichen Sensibilisierung auftreten, zum Beispiel Rötung, Juckreiz, Brennen, Blasenbildung, Schwellung oder austretende Flüssigkeit.

Warnungen bei bestimmten Gesundheitszuständen

Terbinafin kann in der Muttermilch nachgewiesen werden. Aus diesem Grund darf das Arzneimittel bei stillenden Frauen nicht angewendet werden. Schwangere Frauen sollten die Anwendung von Lamisil ebenfalls vermeiden.

Lamisil 1 % enthält 11,3 % v/v Alkohol. Wenn Reizungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Lamisil kann die Augen reizen. In der medizinischen Praxis wird im Fall eines versehentlichen Kontakts mit den Augen empfohlen, die Augen gründlich mit fließendem Wasser zu spülen und bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Die betroffenen Stellen sollten nicht mit Verbänden abgedeckt werden, es sei denn, der Arzt hat es anders verordnet.

Eine Überdosierung mit topischen Terbinafinpräparaten wurde bislang nicht beobachtet. Der Alkoholgehalt der Creme (11,3 %) sollte jedoch berücksichtigt werden.

Nebenwirkungen von Terbinafin

In den meisten klinischen Fällen sind Nebenwirkungen selten und erfordern keine medizinische Behandlung. Mögliche unerwünschte Wirkungen sind:

  • Lokale Beschwerden wie Juckreiz, Abschuppung oder Brennen der Haut, Schmerzen und Reizungen an der Anwendungsstelle, Pigmentveränderungen sowie Erythem. Diese leichten Beschwerden sind von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlägen zu unterscheiden, die einen Abbruch der Behandlung erforderlich machen können.
  • Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen kann Terbinafinhydrochlorid Augenreizungen verursachen.
  • Schmerzen an der Anwendungsstelle.
  • Reizungen an der Anwendungsstelle.
  • Selten wurde über eine Verschlechterung der Symptome der Pilzinfektion berichtet.

In klinischen Studien brach keiner der 262 mit Lamisil (Terbinafin) behandelten Patienten die Therapie aufgrund unerwünschter Ereignisse ab. Bei Patienten, die mit Lamisil (Terbinafin) behandelt wurden, traten unerwünschte Wirkungen, die als möglicherweise, wahrscheinlich oder im Zusammenhang mit der Therapie stehend bewertet wurden, bei Hauterkrankungen (1,9 %), Reaktionen an der Anwendungsstelle (Brennen oder Reizung) (1,5 %) und Juckreiz (1,1 %) auf. Diese unerwünschten Ereignisse wurden nur bei Patienten mit Tinea cruris festgestellt: Hautverfärbung, Hyperpigmentierung (3/36), Hautabschuppung (1/36) und Kontaktekzem (1/36).

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Mögliche Wechselwirkungen zwischen Lamisil (Terbinafin) und anderen Arzneimitteln wurden bisher nicht systematisch untersucht.

Nach der Anwendung von Lamisil

Nach der Anwendung von Lamisil-Creme sind die richtige Lagerung und Entsorgung wichtig.

Lagerung

Lamisil-Creme sollte in der Originalverpackung gelagert werden, um sie vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen. Wichtig ist außerdem, die Tube gut verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Die Creme sollte nicht über das auf der Verpackung angegebene Verfallsdatum hinaus verwendet werden. Nach dem Öffnen kann eine Aluminiumtube in der Regel bis zu vier Monate, eine laminierte Tube einen Monat lang verwendet werden.

Entsorgung

Bei der Entsorgung von Lamisil-Creme sollte die Creme nicht im Hausmüll oder im Abfluss entsorgt werden, da dies die Umwelt belasten kann. Wenden Sie sich stattdessen an Ihren Apotheker, um die richtige Entsorgungsmethode zu erfahren. Unbenutzte oder abgelaufene Medikamente sollten zur sicheren Entsorgung in einer Apotheke abgegeben werden, um die Umwelt zu schützen.

Geprüft von
Brian Holtry
Arzt, Spezialist für Infektionskrankheiten und medizinischer Autor

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