Prednisolon Tabletten: Wirkung, Anwendung und Dosierung
Dosierungen
Prednisolone 5 mg
| Menge | Preis pro Tablette | Sie sparen | Gesamtpreis | |
|---|---|---|---|---|
| 10 | €5,50 | - | €55,04 | |
| 20 | €3,10 | €48,16 | €61,92 | |
| 30 | €2,29 | €96,32 | €68,80 | |
| 60 | €1,28 | €253,70 | €76,54 | |
| 90 | €0,93 | €411,94 | €83,42 | |
| 120 | €0,80 | €564,16 | €96,32 | |
| 180 | €0,69 | €866,88 | €123,84 | |
| 270 | €0,51 | €1.349,34 | €136,74 | |
| 360 | €0,44 | €1.823,20 | €158,24 |
Prednisolone 10 mg
| Menge | Preis pro Tablette | Sie sparen | Gesamtpreis | |
|---|---|---|---|---|
| 10 | €5,42 | - | €54,18 | |
| 20 | €3,01 | €48,16 | €60,20 | |
| 30 | €2,24 | €95,46 | €67,08 | |
| 60 | €1,22 | €251,98 | €73,10 | |
| 90 | €0,94 | €403,34 | €84,28 | |
| 120 | €0,85 | €547,82 | €102,34 | |
| 180 | €0,74 | €842,80 | €132,44 | |
| 270 | €0,67 | €1.283,12 | €179,74 | |
| 360 | €0,57 | €1.746,66 | €203,82 |
Prednisolone 20 mg
| Menge | Preis pro Tablette | Sie sparen | Gesamtpreis | |
|---|---|---|---|---|
| 10 | €5,59 | - | €55,90 | |
| 20 | €3,10 | €49,88 | €61,92 | |
| 30 | €2,26 | €99,76 | €67,94 | |
| 60 | €1,22 | €262,30 | €73,10 | |
| 90 | €1,12 | €402,48 | €100,62 | |
| 120 | €0,93 | €559,00 | €111,80 | |
| 180 | €0,81 | €860,86 | €145,34 | |
| 270 | €0,66 | €1.330,42 | €178,88 | |
| 360 | €0,54 | €1.817,18 | €195,22 |
Prednisolone 40 mg
| Menge | Preis pro Tablette | Sie sparen | Gesamtpreis | |
|---|---|---|---|---|
| 10 | €5,93 | - | €59,34 | |
| 20 | €3,18 | €55,04 | €63,64 | |
| 30 | €2,32 | €108,36 | €69,66 | |
| 60 | €1,32 | €276,92 | €79,12 | |
| 90 | €1,09 | €436,02 | €98,04 | |
| 120 | €0,98 | €594,26 | €117,82 | |
| 180 | €0,81 | €921,92 | €146,20 | |
| 270 | €0,63 | €1.431,04 | €171,14 | |
| 360 | €0,57 | €1.929,84 | €206,40 |
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Markennamen
| Land | Markennamen |
|---|---|
Deutschland | Decortin H |
FAQ
Beschreibung
Prednisolon ist ein synthetisches Glukokortikoid, das als Tablette zur systemischen Behandlung zahlreicher entzündlicher, allergischer und immunvermittelter Erkrankungen eingesetzt wird. Der Wirkstoff und die Darreichungsform machen es zu einem klassischen oralen Kortisonpräparat, das Ärztinnen und Ärzte sowohl bei akuten Schüben als auch bei länger andauernden Behandlungsverläufen verordnen. In unserem Sortiment finden Sie Prednisolon-Tabletten in den Stärken 5 mg, 10 mg, 20 mg und 40 mg in unterschiedlichen Packungsgrößen. Wer sich näher mit diesem Wirkstoff beschäftigt, möchte in der Regel verstehen, wie er wirkt, wofür er eingesetzt wird und was bei Einnahme und Aufbewahrung zu beachten ist.
Was ist Prednisolon?
Prednisolon gehört zur Gruppe der Glukokortikoide, also körpereigenen Hormonen ähnliche Wirkstoffe, die entzündliche und immunologische Prozesse hemmen. Als Tablette zum Einnehmen wirkt es systemisch, das heißt im gesamten Körper, und nicht nur an einer bestimmten Stelle wie eine Salbe oder ein Inhalator. Verordnet wird es unter anderem bei Asthma-Schüben, allergischen Reaktionen, akuten Arthrose- oder Arthritis-Beschwerden sowie bei chronisch-entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen. Gemeinsam ist diesen Krankheitsbildern, dass das Immunsystem oder Entzündungsprozesse überschießend reagieren und dadurch Gewebe schädigen oder Beschwerden wie Atemnot, Schwellungen, Schmerzen oder Hautveränderungen verursachen. Eine gezielte, meist zeitlich begrenzte Kortisonbehandlung kann diese überschießende Reaktion dämpfen und akute Phasen überbrücken, bis die Grunderkrankung anderweitig behandelt oder abgeklungen ist.
Wie wirkt Prednisolon?
Prednisolon bindet an einen Rezeptor, der in fast allen Körperzellen vorkommt, den sogenannten Glukokortikoidrezeptor. Über diese Bindung greift der Wirkstoff in die Ablesung bestimmter Gene ein: Er drosselt die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe wie Zytokine und Prostaglandine und fördert gleichzeitig die Bildung entzündungshemmender Proteine. Das Ergebnis ist eine breite entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkung, die Schwellungen, Rötung und Schmerzen bei akuten Entzündungsreaktionen deutlich lindern kann. Neben diesem entzündungshemmenden Effekt beeinflusst Prednisolon auch den Stoffwechsel: Es kann den Blutzuckerspiegel erhöhen, den Eiweißabbau fördern, die Fettverteilung im Körper verändern und die Natrium- und Wasserrückhaltung steigern. Diese Stoffwechselwirkungen erklären sowohl einige der therapeutischen Effekte als auch typische Nebenwirkungen bei längerer Anwendung.
Wirksamkeit und Studienlage
Prednisolon zählt zu den am längsten und am besten untersuchten Glukokortikoiden überhaupt und ist fester Bestandteil zahlreicher medizinischer Leitlinien, etwa bei akuten Asthma-Exazerbationen, schweren allergischen Reaktionen oder Schüben chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Die entzündungshemmende Wirkung setzt vergleichsweise rasch ein und ist bei den meisten Anwenderinnen und Anwendern gut nachvollziehbar, etwa durch nachlassende Atembeschwerden, weniger Gelenkschwellung oder ein Abklingen allergischer Hautreaktionen. Wie stark und wie schnell die Wirkung tatsächlich eintritt, hängt jedoch von der zugrunde liegenden Erkrankung, der Dosis, der Behandlungsdauer und individuellen Faktoren ab; ein garantiertes Ansprechen bei jeder Person und jeder Indikation lässt sich daraus nicht ableiten. Für viele akute Anwendungen wird Prednisolon in Kombination mit anderen Maßnahmen eingesetzt, etwa Bronchodilatatoren bei Asthma oder Antihistaminika bei Allergien, sodass der Gesamtnutzen einer Behandlung meist auf mehreren Bausteinen beruht.
Wofür wird Prednisolon eingesetzt?
Zu den häufigsten Anwendungsgebieten gehören:
- Akute Asthma-Schübe und andere obstruktive Atemwegserkrankungen
- Ausgeprägte allergische Reaktionen, etwa schwere Hautreaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen
- Akute Schübe bei Arthrose oder entzündlichen Gelenkerkrankungen
- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und andere autoimmune Prozesse
- Bestimmte Haut-, Blut- und Nierenerkrankungen mit entzündlicher oder immunologischer Komponente
- Unterstützende immunsuppressive Behandlung, etwa nach Organtransplantationen
In den meisten dieser Situationen wird Prednisolon nicht als alleinige Dauerlösung, sondern als gezielt eingesetztes Mittel zur Kontrolle akuter Beschwerden oder zur Überbrückung bis zum Wirkeintritt anderer Therapien verwendet.
Stärken, Einnahme und allgemeine Dosierungsprinzipien
Prednisolon-Tabletten sind bei uns in den Stärken 5 mg, 10 mg, 20 mg und 40 mg erhältlich. Welche Stärke und Packungsgröße sinnvoll ist, richtet sich nach der ärztlich festgelegten Dosierung, die wiederum von Erkrankung, Schweregrad, Körpergewicht und Behandlungsdauer abhängt. Allgemein gilt bei oralen Glukokortikoiden wie Prednisolon Folgendes:
| Stärke | Typische Rolle in der Behandlung |
|---|---|
| 5 mg | Häufig für niedrig dosierte Erhaltungstherapien oder zum Ausschleichen am Ende einer Behandlung |
| 10 mg | Mittlere Dosierungsbereiche, etwa bei moderaten entzündlichen Schüben |
| 20 mg | Höhere Einzeldosen bei ausgeprägteren akuten Beschwerden |
| 40 mg | Kurzfristige Anfangsdosierungen bei stärkeren akuten Schüben, meist mit anschließender Dosisreduktion |
Prednisolon wird üblicherweise morgens eingenommen, da dies dem natürlichen Tagesrhythmus der körpereigenen Cortisolausschüttung entspricht und das Risiko für Schlafstörungen verringert. Die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit kann die Magenverträglichkeit verbessern. Bei kurzfristiger Anwendung, etwa über wenige Tage, wird die Behandlung oft direkt beendet; bei längerer Einnahme wird die Dosis in der Regel schrittweise reduziert, um die körpereigene Cortisolproduktion nicht abrupt zu unterbrechen. Diese allgemeinen Grundsätze ersetzen keine individuelle ärztliche Dosierungsanweisung, sondern helfen lediglich, den Sinn eines verordneten Einnahmeschemas besser einzuordnen.
Abbau und Halbwertszeit
Nach der Einnahme wird Prednisolon rasch aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Die Plasmahalbwertszeit liegt bei wenigen Stunden, die eigentliche entzündungshemmende Wirkung im Gewebe hält jedoch deutlich länger an, weshalb Prednisolon zu den mittellang wirksamen Glukokortikoiden zählt. Der Abbau erfolgt überwiegend in der Leber, die entstehenden Abbauprodukte werden anschließend über die Nieren ausgeschieden. Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion kann sich sowohl die Wirkdauer als auch die Verträglichkeit verändern, sodass in solchen Fällen eine ärztliche Anpassung der Behandlung sinnvoll ist.
Wichtige Hinweise vor der Einnahme
Vor Beginn einer Behandlung mit Prednisolon lohnt sich ein Blick auf die eigene Krankengeschichte und aktuelle Medikation, da Glukokortikoide mit vielen anderen Faktoren interagieren können.

Diese Punkte ersetzen kein ärztliches Gespräch, helfen aber, relevante Informationen für die Verordnung oder Anwendung strukturiert zusammenzutragen.
Verschreibungspflicht und Bestellung bei uns
Prednisolon-Tabletten zur systemischen Anwendung unterliegen in Deutschland der Verschreibungspflicht. Diese Einstufung betrifft den Wirkstoff im deutschen Markt unabhängig davon, wie eine einzelne Apotheke oder ein Versandhändler die Bestellung organisiert. Für die Bestellung in unserem Shop verlangen wir aktuell kein Rezept von Ihnen. Unser Team steht rund um die Uhr per E-Mail, Chat und Telefon zur Verfügung, inklusive pharmazeutischer Beratung, falls Sie Fragen zur Einnahme, zu Wechselwirkungen oder zur passenden Packungsgröße haben. Seit 2010 bearbeiten wir Bestellungen für verschiedene Arzneimittel, verpacken sie sorgfältig und versenden sie zuverlässig an unsere Kundschaft.
Gegenanzeigen
Prednisolon darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile der jeweiligen Tablette. Zurückhaltung oder eine besonders sorgfältige ärztliche Abwägung ist außerdem erforderlich bei unbehandelten schweren Infektionen, insbesondere systemischen Pilzinfektionen, da die immununterdrückende Wirkung eine bestehende Infektion verschlimmern kann. Auch bestimmte Lebendimpfstoffe sollten während einer immununterdrückenden Prednisolon-Behandlung nicht verabreicht werden. Bei chronischen Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, Magen-Darm-Geschwüren oder psychiatrischen Erkrankungen ist eine individuelle ärztliche Einschätzung besonders wichtig, da Prednisolon diese Zustände beeinflussen kann.
Wechselwirkungen
Prednisolon kann mit einer Reihe anderer Arzneimittel und Substanzen interagieren:
- Nichtsteroidale Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac erhöhen zusammen mit Prednisolon das Risiko für Magen-Darm-Blutungen.
- Entwässernde Medikamente (Diuretika) können in Kombination mit Prednisolon zu einem stärkeren Kaliumverlust führen.
- Blutverdünner können in ihrer Wirkung verändert werden, was engmaschigere Kontrollen erforderlich machen kann.
- Antidiabetika müssen unter Umständen angepasst werden, da Prednisolon den Blutzucker erhöht.
- Bestimmte Arzneimittel, die den Leberstoffwechsel beeinflussen, können den Abbau von Prednisolon beschleunigen oder verlangsamen.
- Regelmäßiger Alkoholkonsum kann die magenreizende Wirkung verstärken.
Wer regelmäßig andere verschreibungspflichtige oder frei verkäufliche Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Präparate einnimmt, sollte dies vor Beginn einer Prednisolon-Behandlung ärztlich oder pharmazeutisch abklären lassen.
Nebenwirkungen und wann Sie handeln sollten
Häufige, meist mit steigender Dosis und Behandlungsdauer zunehmende Nebenwirkungen sind gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen sowie ein empfindlicherer Magen. Diese Effekte sind in der Regel nach Ende der Behandlung oder bei Dosisreduktion rückläufig.
Warnzeichen, die rasches ärztliches Handeln erfordern
Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe oder eine Notaufnahme auf, wenn während der Einnahme folgende Symptome auftreten:
- Zeichen einer schweren Infektion wie hohes Fieber, das nicht abklingt
- Schwarzer oder blutiger Stuhl beziehungsweise Bluterbrechen als Hinweis auf eine Magen-Darm-Blutung
- Plötzliche Sehstörungen, starke Kopfschmerzen oder Verwirrtheit
- Ausgeprägte Stimmungsveränderungen, starke Unruhe oder Anzeichen einer Depression
- Symptome eines möglichen Kortisonmangels nach abruptem Absetzen, etwa starke Müdigkeit, Schwindel oder niedriger Blutdruck
Autofahren oder das Bedienen von Maschinen sollte vermieden werden, solange Sehstörungen, Schwindel oder ausgeprägte psychische Veränderungen bestehen, da diese Effekte insbesondere bei den höheren Stärken von 20 mg und 40 mg auftreten können.
Überdosierung
Eine einzelne, versehentlich zu hoch eingenommene Dosis Prednisolon führt selten zu einer akut lebensbedrohlichen Situation, kann aber Beschwerden wie Magenreizung, ausgeprägte Unruhe, Schlafstörungen oder einen deutlich erhöhten Blutzucker auslösen. Wiederholte oder dauerhafte Überdosierung erhöht dagegen das Risiko für ausgeprägte Kortison-typische Veränderungen wie Vollmondgesicht, Muskelschwäche, Osteoporose oder Blutzuckerentgleisungen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung oder nach versehentlicher Mehrfacheinnahme sollten Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Giftinformationszentrale wenden und dabei die eingenommene Menge und Stärke möglichst genau angeben. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel; die Behandlung richtet sich nach den auftretenden Symptomen.
Lagerung
Bewahren Sie Prednisolon-Tabletten bei 20 °C bis 25 °C in einem fest verschlossenen Behälter auf, geschützt vor Feuchtigkeit, Hitze und direktem Licht. Lagern Sie das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern und entsorgen Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Tabletten nicht über den Hausmüll, sondern über die dafür vorgesehenen Rückgabemöglichkeiten.
Vorteile und Grenzen im Vergleich
Der große Vorteil von Prednisolon liegt in seiner breiten und gut dokumentierten Wirksamkeit bei sehr unterschiedlichen entzündlichen und allergischen Krankheitsbildern sowie in der Möglichkeit, die Dosis flexibel an den jeweiligen Schweregrad anzupassen. Diese Flexibilität hat jedoch ihren Preis: Je höher die Dosis und je länger die Einnahme, desto wahrscheinlicher werden systemische Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, erhöhter Blutzucker oder Knochenabbau. Für Erkrankungen, die sich lokal behandeln lassen, etwa bestimmte Asthma-Formen oder Hautprobleme, kommen daher häufig lokal wirkende Alternativen wie inhalative oder äußerlich angewendete Kortikosteroide zum Einsatz, die den Körper insgesamt weniger belasten. Prednisolon bleibt in diesem Zusammenhang vor allem dort sinnvoll, wo eine systemische, rasch wirksame Entzündungshemmung notwendig ist und lokale Therapien allein nicht ausreichen.
Generika und vergleichbare Arzneimittel
Prednisolon ist als Wirkstoff seit Langem patentfrei, sodass zahlreiche wirkstoffgleiche Generika mit identischer Wirkung und identischen Stärken erhältlich sind; sie unterscheiden sich in der Regel nur in Hilfsstoffen, Optik der Tablette oder Hersteller. Davon zu unterscheiden sind therapeutische Alternativen aus derselben Wirkstoffklasse, die zwar ebenfalls Glukokortikoide sind, sich aber in Wirkstärke, Wirkdauer oder Anwendungsschwerpunkt unterscheiden. Prednison beispielsweise ist eine Vorstufe, die im Körper erst in der Leber in Prednisolon umgewandelt wird und daher bei eingeschränkter Leberfunktion weniger geeignet sein kann. Methylprednisolon und Dexamethason gelten als potenter beziehungsweise länger wirksam und werden häufig bei anderen Dosierungsschemata eingesetzt, während Hydrocortison der körpereigenen Cortisolstruktur am nächsten kommt und eher kurz wirkt. Budesonid und Triamcinolon werden oft in Formen genutzt, die überwiegend lokal wirken, etwa inhalativ bei Asthma oder als Darreichungsform für den Darm, wodurch die systemische Belastung geringer ausfällt. Betamethason und Deflazacort sind weitere Vertreter derselben Wirkstoffklasse mit eigenen Einsatzschwerpunkten. Welche dieser Alternativen im Einzelfall sinnvoll ist, richtet sich nach der genauen Erkrankung, dem gewünschten Wirkeintritt und der Verträglichkeit und sollte ärztlich entschieden werden. Neben Tabletten existieren für einige dieser Wirkstoffe auch Injektionslösungen, Zäpfchen, Inhalationsformen oder äußerliche Zubereitungen, die je nach Indikation eine sinnvolle Alternative zur oralen Tablette darstellen können.
Arzneimittel-Spezifikationen
| Wirkstoff | Prednisolon |
|---|---|
| Arzneimittelklasse | Kortikosteroid |
| Darreichungsform | Tablette |
| Verfügbare Stärken | 5 mg, 10 mg, 20 mg, 40 mg |
| Anwendung | Zum Einnehmen |
| Aufbewahrung | Bei 20 °C bis 25 °C in einem fest verschlossenen Behälter, vor Feuchtigkeit, Hitze und Licht geschützt lagern. |
| ATC-Code | H02AB06 |
Regulatorische Informationen
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