Decadron (Dexamethason)

Decadron
Anwendungsgebiete:
Allergie Asthma Osteoarthritis
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Decadron 0,5 mg

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Decadron 1 mg

Menge Preis pro Tablette Gesamtpreis
10 €4,00 €39,98
14 €2,19 €30,62
30 €0,71 €21,27
60 €1,47 €88,46
90 €1,34 €120,79

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Markennamen

Auch bekannt als (nach Land):
LandMarkennamen
Australien
Dexamethasone
Bangladesch
Decason Demax Dexam
Brasilien
Dexametason
Deutschland
Dexamethason Fortecortin Fortecortin Inject
Frankreich
Dectancyl Dexaméthasone Maxidex
Indien
Decmax Dexamine Dexasone Dexona
Kanada
Dexamethasone Injection
Neuseeland
Dexamethasone
Niederlande
Dexamethasone
Pakistan
Dexamet Dexon
Philippinen
Dexa Dexamethasone
Polen
Dexaven
Spanien
Dexametasona Fortecortín
Südafrika
Dexa-Inject Dexamethasone
Vereinigte Staaten
DexPak
Vereinigtes Königreich
Dexadreson

Beschreibung

Hinweis: Die Bilder in der Beschreibung dienen nur zu Informationszwecken und können vom tatsächlichen Aussehen des Produkts abweichen. Bitte beachten Sie Produktname, Dosierung, Inhaltsstoffe und Darreichungsform.

Dexamethason ist ein stark wirksames Glukokortikoid, das wegen seiner entzündungshemmenden und immunsuppressiven Eigenschaften häufig eingesetzt wird. Dexamethason wurde erstmals 1957 synthetisiert. Es wird bei verschiedenen Erkrankungen angewendet, darunter rheumatische Erkrankungen, schwere Allergien, Asthma, Hauterkrankungen und bestimmte Krebsarten.

Dexamethason

Was ist Dexamethason?

Dexamethason ist ein synthetisches Kortikosteroid, das die Wirkung von Hormonen nachahmt, die in den Nebennieren gebildet werden. Es wirkt, indem es Entzündungen verringert und die Immunantwort dämpft. Es ist ein weißes bis fast weißes, geruchloses, kristallines Pulver, das an der Luft stabil und praktisch unlöslich in Wasser ist.

In Deutschland ist Dexamethason in der Regel nur auf Rezept erhältlich.

Indikationen

Zur Behandlung schwerer oder belastender allergischer Erkrankungen, wenn übliche Therapien nicht ausreichend helfen, zum Beispiel bei Asthma, Kontaktdermatitis, atopischer Dermatitis, ganzjährigem oder saisonalem allergischem Schnupfen, Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen und Serumkrankheit.

Das Medikament wird auch bei Hauterkrankungen wie bullöser Dermatitis herpetiformis, Mycosis fungoides, exfoliativer Erythrodermie, Pemphigus und schwerem Erythema multiforme (Stevens-Johnson-Syndrom) eingesetzt.

Dexamethason wird zur Behandlung endokriner Störungen wie primärer oder sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz, krebsbedingter Hyperkalzämie, kongenitaler adrenaler Hyperplasie und nicht eitriger Thyreoiditis angewendet.

Es kann auch bei einigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Augen hilfreich sein.

Dexamethason kann bei hämatologischen Erkrankungen angezeigt sein, etwa bei erworbener (autoimmuner) hämolytischer Anämie, idiopathischer thrombozytopenischer Purpura bei Erwachsenen, kongenitaler (erythroider) hypoplastischer Anämie (Diamond-Blackfan-Anämie), reiner Erythrozytenaplasie und ausgewählten Fällen sekundärer Thrombozytopenie.

In manchen Fällen kann das Medikament auch zur palliativen Behandlung von Leukämien und Lymphomen eingesetzt werden.

Auch akute Schübe der Multiplen Sklerose, Zustände nach Kraniotomie und Hirnödeme im Zusammenhang mit primären oder metastatischen Hirntumoren oder Kopfverletzungen können mit Dexamethason behandelt werden.

Zur Auslösung einer Diurese oder zur Remission einer Proteinurie beim idiopathischen nephrotischen Syndrom oder bei Lupus erythematodes kann Dexamethason ebenfalls angezeigt sein.

Auch Atemwegserkrankungen wie Berylliose, fulminante oder disseminierte Lungentuberkulose (zusammen mit einer geeigneten antituberkulösen Chemotherapie), idiopathische eosinophile Pneumonie und symptomatische Sarkoidose gehören zu den Anwendungsgebieten.

Bei einigen rheumatischen Erkrankungen kann es als Zusatztherapie zur kurzfristigen Anwendung eingesetzt werden, um Patienten durch eine akute Episode oder einen Krankheitsschub zu helfen, zum Beispiel bei akuter Gichtarthritis, Morbus Bechterew, akuter rheumatischer Karditis, rheumatoider Arthritis, psoriatischer Arthritis und juveniler rheumatoider Arthritis. In ausgewählten Fällen kann eine niedrig dosierte Erhaltungstherapie nötig sein. Außerdem kann es zur Behandlung von Dermatomyositis, Polymyositis und systemischem Lupus erythematodes eingesetzt werden.

Klinische Pharmakologie

Glukokortikoide, sowohl synthetische als auch natürlich vorkommende, sind adrenokortikale Steroide, die leicht aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Sie beeinflussen zahlreiche Stoffwechselvorgänge und verändern außerdem die Immunantwort des Körpers auf verschiedene Reize.

Dexamethason ist etwa 25-mal wirksamer als Hydrocortison (Cortisol). Es hat nur eine geringe mineralokortikoide Aktivität, wodurch das Risiko für Flüssigkeitsretention und andere Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Aktivierung des Mineralokortikoidrezeptors geringer ist. Die Pharmakokinetik des Medikaments zeigt eine lange Halbwertszeit, sodass in vielen Fällen eine einmal tägliche Gabe ausreicht.

Inhaltsstoffe

Der Wirkstoff ist Dexamethason. Welche Hilfsstoffe enthalten sind, hängt von der jeweiligen Formulierung und vom Hersteller ab.

Es ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten zum Einnehmen, orale Lösungen, Injektionspräparate und äußerlich anzuwendende Formen.

Dexamethason

Welche Dosierungen von Dexamethason gibt es?

Die Dosierung von Dexamethason richtet sich nach der behandelten Erkrankung, dem Ansprechen auf die Behandlung und der verwendeten Darreichungsform. Übliche Dosierungen sind:

  • Tabletten zum Einnehmen: 0,5 mg bis 20 mg.
  • Orale Flüssigkeit: 0,5 mg/5 mL.
  • Injektionslösungen: je nach klinischem Bedarf unterschiedlich.

Die passende Dosierung und das Behandlungsschema legt der Arzt individuell fest.

Wichtige Sicherheitshinweise

Dexamethason sollte bei Patienten mit Infektionen in der Vorgeschichte, Diabetes, Bluthochdruck oder psychischen Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden. Eine längere Anwendung kann erhebliche Nebenwirkungen verursachen, darunter Osteoporose, Unterdrückung der Nebennierenfunktion und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Seltene Fälle anaphylaktoider Reaktionen wurden bei Patienten unter Kortikosteroidtherapie beobachtet.

Mittlere und hohe Dosen von Kortikosteroiden können zu erhöhtem Blutdruck, Natrium- und Wasserretention sowie zu einer gesteigerten Kaliumausscheidung führen. Diese Effekte sind bei synthetischen Derivaten seltener, außer bei hohen Dosen. Eine salzarme Ernährung und die Einnahme von Kalium können erforderlich sein.

Wenn ein Patient bereits mit Steroiden behandelt wird, muss die Dosis möglicherweise angepasst werden. Der Stoffwechsel von Kortikosteroiden ist bei Hypothyreose vermindert und bei Hyperthyreose erhöht. Veränderungen der Schilddrüsenfunktion können daher eine Dosisanpassung erforderlich machen.

Nach einem kürzlich erlittenen Herzinfarkt sollte eine Behandlung mit Kortikosteroiden nur mit großer Vorsicht erfolgen.

Patienten unter Kortikosteroiden sind anfälliger für Infektionen als gesunde Personen. Diese können leicht, aber auch schwer verlaufen. Infektionen aller Art - viral, bakteriell, durch Pilze, Protozoen oder Helminthen - können an jeder Körperstelle auftreten, wenn Kortikosteroide allein oder zusammen mit anderen Immunsuppressiva angewendet werden. Mit steigender Dosis nimmt auch das Risiko infektiöser Komplikationen zu. Kortikosteroide können zudem manche Anzeichen einer bestehenden Infektion verdecken.

Kortikosteroide können systemische Pilzinfektionen verschlimmern und sollten in solchen Fällen nur eingesetzt werden, wenn sie zur Kontrolle lebensbedrohlicher Arzneimittelreaktionen notwendig sind. Es wurden Fälle berichtet, in denen die gleichzeitige Anwendung von Amphotericin B und Hydrocortison mit Herzerkrankungen verbunden war.

Latente Erkrankungen können aktiviert werden, und bestehende Infektionen durch Erreger wie Amoeben, Candida, Cryptococcus, Mycobacterium, Nocardia, Pneumocystis und Toxoplasma können sich verschlimmern. Vor Beginn einer Kortikosteroidtherapie sollte bei Patienten, die sich in tropischen Regionen aufgehalten haben oder unter ungeklärtem Durchfall leiden, eine latente oder aktive Amöbiasis ausgeschlossen werden. Auch bei bekanntem oder vermutetem Fadenwurmbefall sollten Kortikosteroide mit Vorsicht angewendet werden. Bei zerebraler Malaria sollte das Medikament nicht eingesetzt werden.

Bei aktiver Tuberkulose sollte die Anwendung von Kortikosteroiden auf Fälle von fulminanter oder disseminierter Tuberkulose beschränkt bleiben, in denen sie zusammen mit einem geeigneten antituberkulösen Behandlungsschema zur Kontrolle der Erkrankung eingesetzt werden. Bei latenter Tuberkulose oder positiver Tuberkulinreaktion ist eine sorgfältige Überwachung erforderlich.

Die Gabe von Lebendimpfstoffen ist bei Patienten, die immunsuppressive Dosen von Kortikosteroiden erhalten, kontraindiziert. Inaktivierte Impfstoffe können gegeben werden, die Immunantwort darauf kann jedoch unvorhersehbar sein.

Windpocken und Masern können bei Kindern und Erwachsenen unter Kortikosteroiden schwerer verlaufen und in seltenen Fällen tödlich sein. Patienten, die diese Erkrankungen nicht durchgemacht haben, sollten besonders darauf achten, eine Ansteckung zu vermeiden.

Patienten sollten darauf hingewiesen werden, Kortikosteroide nicht abrupt und nicht ohne ärztliche Aufsicht abzusetzen. Da eine längere Anwendung zu Nebenniereninsuffizienz und einer Abhängigkeit von Kortikosteroiden führen kann, sollten Patienten jedem behandelnden Arzt mitteilen, dass sie Kortikosteroide einnehmen. Bei akuten Erkrankungen, Fieber oder anderen Anzeichen einer Infektion sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. Zu den Entzugssymptomen von Kortikosteroiden gehören Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Außerdem sollten Personen unter Kortikosteroiden vor Kontakt mit Windpocken oder Masern geschützt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Das Medikament sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das mögliche Risiko für den Fötus rechtfertigt. Säuglinge von Müttern, die in der Schwangerschaft hohe Dosen von Kortikosteroiden erhalten haben, sollten sorgfältig auf Anzeichen einer Nebenniereninsuffizienz überwacht werden.

Systemisch verabreichte Kortikosteroide gehen in die Muttermilch über und könnten das Wachstum hemmen, die körpereigene Kortikosteroidproduktion beeinträchtigen oder andere unerwünschte Wirkungen verursachen. Daher sollte abgewogen werden, ob abgestillt oder das Medikament abgesetzt wird, wobei die Bedeutung der Behandlung für die Mutter berücksichtigt werden muss.

Pädiatrische Anwendung

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Kortikosteroiden bei Kindern beruhen auf dem gut belegten Wirkprinzip dieser Arzneimittel, das bei Kindern und Erwachsenen ähnlich ist. Veröffentlichte Studien liefern Hinweise auf Wirksamkeit und Sicherheit bei pädiatrischen Patienten zur Behandlung des nephrotischen Syndroms bei Patienten über 2 Jahren sowie aggressiver Lymphome und Leukämien bei Patienten über 1 Monat. Andere Anwendungsgebiete bei Kindern, etwa schweres Asthma und Giemen, stützen sich auf gut kontrollierte Studien bei Erwachsenen und auf die Annahme, dass Krankheitsverlauf und Pathophysiologie in beiden Gruppen weitgehend vergleichbar sind. Die Nebenwirkungen von Kortikosteroiden bei Kindern ähneln denen bei Erwachsenen. Um mögliche Wachstumsstörungen möglichst gering zu halten, sollten Kinder die niedrigste wirksame Dosis erhalten.

Geriatrische Anwendung

In klinischen Studien waren nicht genügend Personen über 65 Jahre eingeschlossen, um sicher beurteilen zu können, ob sie anders auf die Behandlung ansprechen als jüngere Patienten. Im Allgemeinen sollte die Dosis bei älteren Patienten vorsichtig gewählt werden und meist am unteren Ende des Dosierungsbereichs beginnen. Berücksichtigt werden sollten dabei die häufiger eingeschränkte Leber-, Nieren- oder Herzfunktion sowie Begleiterkrankungen oder zusätzliche medikamentöse Behandlungen. Besonders das erhöhte Risiko für Diabetes mellitus, Flüssigkeitsretention und Bluthochdruck unter Kortikosteroiden sollte bei älteren Patienten beachtet werden.

Verschreibung

Dexamethason ist nur auf Rezept erhältlich. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie ein Rezept benötigen.

Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes zur Dosierung und Behandlungsdauer genau befolgen, um Risiken im Zusammenhang mit der Kortikosteroidtherapie möglichst gering zu halten.

Kontraindikationen für Dexamethason

Dexamethason sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit:

  • Pilzinfektionen;
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen Dexamethason oder einen sonstigen Bestandteil der Formulierung;
  • bestimmten Virusinfektionen (z. B. Herpes-simplex-Keratitis).

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Allergische Reaktionen: Anaphylaxie, anaphylaktoide Reaktion, Angioödem.
  • Endokrin: Entwicklung eines cushingoiden Zustands, verminderte Kohlenhydrat- und Glukosetoleranz, Glukosurie, Hyperglykämie, Hypertrichose, Hirsutismus, Manifestation eines latenten Diabetes mellitus, erhöhter Bedarf an Insulin oder oralen Antidiabetika bei Diabetes, sekundäre adrenokortikale und hypophysäre Unempfindlichkeit (insbesondere bei Stress wie Trauma, Operation oder Krankheit), Menstruationsstörungen, Wachstumshemmung bei Kindern.
  • Dermatologisch: allergische Dermatitis, Akne, Ekchymosen und Petechien, trockene schuppige Haut, Erythem, vermehrtes Schwitzen, gestörte Wundheilung, Striae, Hautausschlag, Unterdrückung von Reaktionen auf Hauttests, dünner werdendes Kopfhaar, dünne fragile Haut, Urtikaria.
  • Stoffwechsel: negative Stickstoffbilanz durch Proteinabbau.
  • Herz-Kreislauf: Herzstillstand, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufkollaps, Herzvergrößerung, Fettembolie, Herzinsuffizienz, hypertrophe Kardiomyopathie bei Frühgeborenen, Bluthochdruck, Myokardruptur nach kürzlich erlittenem Herzinfarkt, Ödeme, Synkope, Tachykardie, Lungenödem, Thrombophlebitis, Thromboembolie, Vaskulitis.
  • Magen-Darm-Trakt: Anstieg der Leberenzymwerte (meist nach Absetzen reversibel), geblähter Bauch, Hepatomegalie, Übelkeit, peptisches Geschwür mit möglicher Perforation und Blutung, Pankreatitis, Perforation von Dünn- und Dickdarm (vor allem bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen), ulzerative Ösophagitis.
  • Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt: Flüssigkeitsretention, Herzinsuffizienz bei gefährdeten Patienten, Kaliumverlust, hypokaliämische Alkalose, Natriumretention.
  • Muskel-Skelett-System: Verlust an Muskelmasse, aseptische Nekrose der Femur- und Humerusköpfe, Muskelschwäche, pathologische Frakturen langer Röhrenknochen, Osteoporose, Steroidmyopathie, Wirbelkörperkompressionsfrakturen, Sehnenrisse.
  • Augen: Glaukom, Exophthalmus, hintere subkapsuläre Katarakte, erhöhter Augeninnendruck.
  • Neurologisch/psychiatrisch: Depression, Krampfanfälle, Euphorie, Kopfschmerzen, emotionale Instabilität, erhöhter Hirndruck mit Papillenödem (Pseudotumor cerebri), meist nach Therapieende, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Neuropathie, Neuritis, Parästhesien, psychische Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, Schwindel.
  • Sonstiges: verminderte Infektionsresistenz, abnorme Fettverteilung, veränderte Beweglichkeit und Anzahl der Spermien, Schluckauf, Vollmondgesicht, Unwohlsein, Gewichtszunahme.

Schwere oder anhaltende Nebenwirkungen sollten dem Arzt mitgeteilt werden.

Wechselwirkungen von Dexamethason mit anderen Arzneimitteln

Dexamethason kann mit verschiedenen Medikamenten wechselwirken:

  • Colestyramin: kann die Clearance von Kortikosteroiden erhöhen.
  • Aminoglutethimid: kann die Nebennierensuppression durch Kortikosteroide verringern.
  • Dexamethason-Suppressionstest (DST): Bei Patienten unter Indometacin-Therapie wurden falsch negative Ergebnisse im DST berichtet.
  • Amphotericin-B-Injektion und kaliumausscheidende Mittel: Patienten sollten wegen des Risikos einer Hypokaliämie engmaschig überwacht werden. Es gibt Berichte über Herzvergrößerung und Herzinsuffizienz bei gleichzeitiger Anwendung von Amphotericin B und Hydrocortison.
  • Digitalisglykoside: Bei Patienten unter Digitalisglykosiden besteht wegen Hypokaliämie ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen.
  • Antibiotika: Makrolid-Antibiotika können die Clearance von Kortikosteroiden deutlich verringern.
  • Ephedrin: kann die metabolische Clearance von Kortikosteroiden erhöhen. Das kann zu niedrigeren Blutspiegeln und einer geringeren physiologischen Wirkung führen, sodass eine Dosiserhöhung notwendig sein kann.
  • Anticholinesterasen: Die gleichzeitige Anwendung mit Kortikosteroiden kann bei Patienten mit Myasthenia gravis schwere Schwäche auslösen.
  • Östrogene, einschließlich oraler Kontrazeptiva: Diese Medikamente können den Leberstoffwechsel bestimmter Kortikosteroide verringern und dadurch ihre Wirkung verstärken.
  • Orale Antikoagulanzien: Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden und Warfarin hemmt meist die Wirkung von Warfarin. Es gibt jedoch widersprüchliche Berichte.
  • Hepatische Enzyminduktoren, -inhibitoren und -substrate: Diese Medikamente können den Stoffwechsel von Kortikosteroiden beeinflussen und eine Dosisanpassung erforderlich machen.
  • Antidiabetika: Da Kortikosteroide den Blutzuckerspiegel erhöhen können, kann eine Anpassung der Dosis von Antidiabetika nötig sein.
  • Ketoconazol: Ketoconazol kann den Stoffwechsel bestimmter Kortikosteroide um bis zu 60 % verringern und dadurch das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Außerdem kann Ketoconazol allein die Synthese von Nebennierenkortikosteroiden hemmen und beim Kortikosteroidentzug eine Nebenniereninsuffizienz verursachen.
  • Antituberkulotika: Die Serumkonzentrationen von Isoniazid können vermindert sein.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs): Die gleichzeitige Anwendung von Aspirin (oder anderen NSAIDs) und Kortikosteroiden erhöht das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt.
  • Ciclosporin: Die gleichzeitige Anwendung kann die Wirkung beider Medikamente verstärken. Außerdem wurden Krampfanfälle bei gleichzeitiger Anwendung berichtet.
  • Impfstoffe: Patienten unter Kortikosteroidtherapie zeigen möglicherweise eine geringere Immunantwort auf Toxoide sowie auf Lebend- oder Totimpfstoffe.
  • Hauttests: Kortikosteroide können Reaktionen auf Hauttests unterdrücken.
  • Phenytoin: Nach der Markteinführung wurden sowohl Anstiege als auch Abnahmen der Phenytoinspiegel bei gleichzeitiger Anwendung mit Dexamethason berichtet, was die Anfallskontrolle beeinflussen kann.
  • Thalidomid: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Thalidomid ist Vorsicht geboten, da über toxische epidermale Nekrolyse berichtet wurde.

Dexamethason

Ein Forscher, der Dexamethason untersucht hat, ist Peter Horby, MBBS, PhD, FRCP, FRCPCH, FMedSci, Professor für Emerging Infectious Diseases und globale Gesundheit.

Überdosierung von Dexamethason

Eine Überdosierung von Dexamethason ist in der Regel nicht lebensbedrohlich, kann aber zu schweren Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Magen-Darm-Blutungen oder psychiatrischen Symptomen führen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Lagerung

Dexamethason sollte bei Raumtemperatur und vor Feuchtigkeit und Wärme geschützt aufbewahrt werden. Kinder dürfen keinen Zugriff darauf haben, und nicht mehr benötigte Medikamente sollten ordnungsgemäß entsorgt werden.

Vorteile der Anwendung von Dexamethason

Vorteil

Beschreibung

Entzündungshemmende Wirkung

Dexamethason kann Entzündungen wirksam verringern und Beschwerden wie Schwellungen, Rötungen und Schmerzen lindern, die mit entzündlichen Erkrankungen verbunden sind. Es wird unter anderem bei Erkrankungen wie Arthritis, Asthma und Hauterkrankungen eingesetzt.

Immunsuppressive Wirkung

Es dämpft die Immunantwort des Körpers, was bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Lupus und rheumatoider Arthritis hilfreich sein kann. So kann verhindert werden, dass der Körper eigenes Gewebe angreift.

Behandlung allergischer Reaktionen

Dexamethason wird zur Behandlung schwerer allergischer Reaktionen und Zustände wie Anaphylaxie eingesetzt, indem es die Immunantwort verringert und Symptome wie Schwellungen und Nesselsucht lindert.

Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen

Es kann Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie oder nach Operationen vorbeugen und so den Komfort und die Erholung während der Behandlung verbessern.

Behandlung von Krupp bei Kindern

Dexamethason wird häufig bei Krupp bei Kindern eingesetzt. Schon eine Einzeldosis kann die Schwellung der Atemwege deutlich verringern und damit die Atmung erleichtern.

Unterstützung der Krebstherapie

Es wird als Teil von Behandlungsregimen für bestimmte Krebsarten verwendet und kann helfen, Beschwerden und Nebenwirkungen von Krebstherapien wie Übelkeit und Entzündungen zu kontrollieren.

Verbesserung der Prognose bei drohender Frühgeburt

Dexamethason kann die Prognose des Neugeborenen verbessern, wenn es Schwangeren mit Risiko für eine Frühgeburt verabreicht wird, da es die Lungenentwicklung des Fötus unterstützt.

Behandlung von Höhenkrankheit

Es wird zur Behandlung von Höhenhirnödem (HACE) und Höhenlungenödem (HAPE) eingesetzt und ist damit ein wichtiges Medikament für Bergsteiger mit Höhenkrankheit.

Flexible Anwendungsformen

Dexamethason kann auf verschiedenen Wegen verabreicht werden, zum Beispiel oral, intravenös oder intramuskulär. Das ermöglicht eine flexible Anwendung je nach Bedarf und Situation.

Weitere Informationen zu diesem Medikament finden Sie hier. Die Informationen werden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereitgestellt.

Geprüft von
Brian Holtry
Arzt, Spezialist für Infektionskrankheiten und medizinischer Autor

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